Vereinssatzung
des
Bürgerverein "Die Wahren" Wirges e.V.


   

§ 1 Name, Sitz und Rechtsform

§ 2 Zweck des Vereins

§ 3 Mitglieder des Vereins

§ 4 Erwerb der Mitgliedschaft

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft

§ 6 Mittel

§ 7 Organe des Vereins

§ 8 Mitgliederversammlung

§ 9 Aufgaben der Mitgliederversammlung

§ 10 Verfahrensordnung für die Mitgliederversammlung

§ 11 Vereinsvorstand

§ 12 Rechnungswesen

§ 13 Auflösung

§ 14 Inkrafttreten


   
   


§ 1 Name, Sitz und Rechtsform

  1. Der Verein trägt den Namen Bürgerverein "Die Wa(h)ren" Wirges.
  2. Er hat die Rechtsform eines eingetragenen Vereins.
  3. Der Sitz des Vereins ist 56422 Wirges.
  4. Der Verein soll in das Vereinsregister des Amtsgerichtes 56410 Montabaur eingetragen werden


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§ 2 Zweck des Vereins

  1. Der Verein hat die Aufgabe, das ehrenamtliche Engagement und die Pflege des Brauchtums zum Wohle der Bevölkerung in der Stadt Wirges zu erhalten und zu fördern. Dieser Vereinszweck wird insbesondere verwirklicht durch:
    • Wahrung und Pflege des Grundgedankens der gegenseitigen uneigennützigen Hilfe und Unterstützung und der Kameradschaft,
    • Koordination, Organisation und Unterstützung kultureller Angebote für die Bevölkerung,
    • die kreative Gestaltung des Lebensraumes,
    • die Unterstützung der sozialen und kulturellen Belange seiner Mitglieder,
    • die Förderung der Jugendarbeit,
    • Öffentlichkeitsarbeit.
  2. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
  3. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstig werden.
  4. Der Verein ist politisch und religiös neutral.


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§ 3 Mitglieder des Vereins

  1. Dem Verein können neben Mitgliedern des ehemaligen Löschzuges der ehrenamtlichen Feuerwehr Wirges angehören:
    • natürliche und juristische Personen, die die Ziele des Vereines unterstützen und schriftlich den Antrag zur Mitgliedschaft in dem Verein gestellt haben,
    • Ehrenmitglieder


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§ 4 Erwerb der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft ist schriftlich beim Vorstand zu beantragen und beginnt mit dem Tage der Aufnahme. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.
  2. Zu Ehrenmitgliedern können natürliche Personen gewählt werden, die sich in besonderer Weise Verdienste um den Verein erworben haben. Die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft erfolgt durch Beschluss der  Mitgliederversammlung.


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§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft kann zum Ende eines Geschäftsjahres mit einer Frist von drei Monaten schriftlich gekündigt werden.
  2. Die Mitgliedschaft endet ferner durch Ausschluss aus dem Verein. Der Ausschluss ist auszusprechen, wenn ein Mitglied gegen die Interessen des Vereins verstößt oder die bürgerlichen Ehrenrechte verliert.
  3. Über den Ausschluss eines Mitgliedes entscheidet der Vorstand. Gegen diese Entscheidung ist innerhalb eines Monats nach der Bekanntgabe gegenüber dem Betroffenen die Beschwerde an den Vorstand zulässig. Über die Beschwerde entscheidet die Mitgliederversammlung. Bis zur  Entscheidung der Mitgliederversammlung ruht die Mitgliedschaft.
  4. In allen Fällen ist der Auszuscheidende vorher zu hören. Der Ausschluss ist schriftlich zu begründen.
  5. Mit dem Ausscheiden erlöschen alle vermögensrechtlichen Ansprüche des Mitgliedes gegen den Verein.


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§ 6 Mittel

  1. 1. Die Mittel zur Erreichung des Vereinszweckes werden insbesondere aufgebracht durch
  •  
    • a. jährliche Mitgliedsbeiträge, deren Höhe von der Mitgliederversammlung festzusetzen ist,
    • b. Erlöse, die der Verein aus dem Betrieb kultureller Veranstaltungen erzielt,
    • c. freiwillige Zuwendungen,
    • d. Zuschüsse/Förderungen aus öffentlichen und privaten Mitteln.


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§ 7 Organe des Vereins

  1. Die Organe des Vereins sind
  •  
    • die Mitgliederversammlung
    • der Vereinsvorstand.


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§ 8 Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung setzt sich aus den Vereinsmitgliedern zusammen und ist das oberste Beschlussorgan.
  2. Die Mitgliederversammlung wird vom Vereinsvorsitzenden oder im Verhinderungsfalle von seinem Vertreter geleitet und ist mindestens einmal jährlich unter Bekanntgabe der vorgesehenen Tagesordnung mit einer 14-tägigen Frist einzuberufen. Die Einberufung erfolgt schriftlich oder im Presseorgan der Verbandsgemeinde Wirges.
  3. Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung müssen spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung dem Vereinsvorsitzenden schriftlich mitgeteilt werden.
  4. Auf Antrag von mindestens einem Drittel der Stimmberechtigten ist innerhalb einer vierwöchigen Frist eine außerordentliche
    Mitgliederversammlung einzuberufen. In dem Antrag müssen die zu behandelten Tagesordnungspunkte bezeichnet sein.


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§ 9 Aufgaben der Mitgliederversammlung

  1. Die Aufgaben der Mitgliederversammlung sind
  •  
    • Beratung und Beschlussfassung über eingebrachte Anträge,
    • die Wahl der Mitglieder des Vereinsvorstandes,
    • die Festsetzung der Mitgliedsbeiträge,
    • die Genehmigung der Jahresrechnung,
    • die Entlastung des Vorstandes und des Rechnungsführers,
    • die Wahl der Kassenprüfer, die jährlich zu wählen sind,
    • Beschlussfassung über Satzungsänderungen,
    • Beschlussfassung über die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft,
    • Entscheidungen über Beschwerden von Mitgliedern gegen den Ausschluss aus dem Verein,
    • Beschlussfassung über die Auflösung des Verein


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§ 10 Verfahrensordnung für die Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen worden ist.
  2. Die Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen zählen bei der Feststellung der Stimmenmehrheit nicht mit. Bei der Abstimmung mittels Stimmzettel gelten unbeschrieben abgegebene Stimmzettel als Stimmenthaltungen. Satzungsänderungen bedürfen der Mehrheit von zwei Drittel der abgegebenen Stimmen. Die Abstimmung erfolgt grundsätzlich offen. Beantragt ein Mitglied geheim abzustimmen muss dem entsprochen werden.
  3. Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen in der die gefassten Beschlüsse und Entscheidungen festzuhalten sind. Die Richtigkeit dieser Niederschrift ist vom Schriftführer und dem Vorsitzenden zu bescheinigen.
  4. Jedes Mitglied ist berechtigt, seine Anträge zur Niederschrift zu geben.


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§ 11 Vereinsvorstand

  1. Der Vereinsvorstand besteht aus:
    • a. dem Vorsitzenden,
    • b. dem stellvertretenden Vorsitzenden,
    • c. dem Rechnungs- und Geschäftsführer,
    • d. dem stellvertretenden Rechnungs- und Geschäftsführer,
    • e. dem verantwortlichen für die Jugendarbeit,
    • f. vier Beisitzern.
    •  

  2. Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist der Vereinsvorsitzende, der stellvertretende Vorsitzende, der Rechnungs- und Schriftführer. Vertretungsberechtigt sind jeweils zwei Vorstandsmitglieder gemeinsam.
  3. Der Vereinsvorstand führt die Geschäfte des Vereins nach den Beschlüssen und Richtlinien der Mitgliederversammlung ehrenamtlich. Er hat die erforderlichen Beschlüsse herbeizuführen und die Mitglieder angemessen über die Vereinsangelegenheiten zu unterrichten. Der Vorstand bleibt bis zur Neuwahl im Amt.
  4. Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung jeweils auf die Dauer von 3 Jahren gewählt.
  5. Der Vorsitzende lädt die Mitglieder zu der Mitgliederversammlung ein und leitet die Versammlung. Er beruft die Vorstandssitzungen ein und leitet diese. Über die in der Vorstandssitzung gefassten Beschlüsse und die wesentlich erörterten Angelegenheiten ist eine Niederschrift zu fertigen und vom Vorsitzenden zu unterzeichnen.
  6. Der Vereinsvorstand beschließt mit Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden Ausschlag.


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§ 12 Rechnungswesen

  1. Der Rechnungsführer ist für die ordnungsgemäße Erledigung der Kassengeschäfte verantwortlich.
  2. Er darf Auszahlungen nur leisten, wenn der Vorsitzende oder im Verhinderungsfalle sein Stellvertreter, schriftlich eine Auszahlungsanordnung erteilt hat und wenn nach dem von der Mitgliederversammlung beschlossenen Voranschlag Geldbeträge für den Ausgabenzweck vorgesehen sind.
  3. Über alle Einnahmen und Ausgaben ist Buch zu führen.
  4. Am Ende des Geschäftsjahres legt er gegenüber den Kassenprüfern Rechnung. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
  5. Die Kassenprüfer prüfen die Kassengeschäfte und erstatten der Jahreshauptversammlung Bericht.


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§ 13 Auflösung

  1. Der Verein wird aufgelöst, wenn in einer hierzu einberufenen Mitgliederversammlung mindestens vier Fünftel der Mitglieder vertreten sind und mit drei Viertel der abgegebenen Stimmen die Auflösung beschließen.
  2. Ist die Mitgliederversammlung nicht beschlussfähig, so kann nach Ablauf eines Monats eine neue Mitgliederversammlung einberufen werden, in der der Beschluss zur Auflösung, ohne Rücksicht auf die Zahl der Stimmberechtigten, mit einer Stimmenmehrheit von drei Viertel der vertretenen Stimmen gefasst wird. In der zweiten Ladung muss auf diese Bestimmung besonders hingewiesen werden.
  3. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Wirges, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.


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§ 14 Inkrafttreten

  1. Diese Satzung tritt am 16. April 1988 in Kraft

 


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